Vitamin E

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Es existieren verschiedene Vitamin E Formen. Die für uns wichtigste ist die alpha-Tocopherol Form. Da sie für uns über die höchste biologische Aktivität verfügt. Aber ähnlich wie im Beitrag Die drei Grundbausteine unserer Ernährung bei den Proteinen beschrieben, ist eine Mischung der verschiedenen Vitamin E Formen sinnvoll.

Welche Nahrungsmittel sind besonders reich an Vitamin E?

Vitamin E kommt vor allem in Sonnenblumenkernen, Weizenkeimen, Süsskartoffeln, Distelöl, Garnelen, Lachs oder auch Hühnereiern vor. Wobei die Mengenverhältnisse hier in absteigender Reihenfolge aufgelistet sind. Natürliches Vitamin E ist synthetischem Vitamin E klar zu bevorzugen.

Wofür braucht der Körper Vitamin E?

Fettlösliche Antioxidantien gibt es viele, wobei Vitamin E das wichtigste von ihnen ist. Der Körper setzt es zum Schutz gegen freie Radikale ein. Nebst dieser Schutzfunktion wird Vitamin E vom Körper als „natürlicher Blutverdünner“ eingesetzt. Das Blutungsrisiko bei gesunden Menschen wird jedoch nicht erhöht. Vitamin E wird auch „Schönheits-/Elastizitätsvitamin“ genannt, da es unter anderem auch für die Befeuchtung der Haut- und Schleimhäute zuständig ist.

Was sind freie Radikale?

Freie Radikale spielen eine wichtige Rolle beim Alterungsprozess sowie bei der Entstehung vieler Krankheiten. Die Antioxidantien (eine Gruppe von Nährstoffen) können uns helfen, uns vor freien Radikalen zu schützen. Nebst Vitamin E gehören z. B. auch die Carotinoide (siehe Beitrag Vitamin A und Betacarotin)dazu.

Wo kommen freie Radikale in der Umwelt vor?

Die freien Radikale kommen leider immer öfter vor. Luftverschmutzung, Zigarettenrauch, Strahlen, Pflanzenschutzmittel (Pestizide und Herbizide) in Lebensmitteln, gewisse Medikamente und Drogen, industrielle Chemikalien und Lösungsmittel, bestimmte Lebensmittelzusätze (z. B. Farbstoffe und Konservierungsmittel) oder übertriebenes Sonnenbaden sind nur ein paar Überbegriffe. Nimmt man diese etwas auseinander, kommen mehrere Hundert Substanzen zum Vorschein, welche uns leider (fast) tagtäglich begegnen.

Was kann den Vitamin E Haushalt stören?

Durch die oben genannten freien Radikale steigt der Bedarf an Vitamin E. Auch ein Mangel an Vitamin C oder Selen (welche beide zur Regeneration von „verbrauchtem Vitamin E“ dienen) lässt den Verbrauch von Vitamin E steigen. Verfügt man über eine Fettaufnahmestörung (z. B. bei Neugeborenen), können allgemein die fettlöslichen Vitamine schlecht aufgenommen werden. Leider werden durch moderne Herstellungsverfahren vieler Lebensmittel das enthaltene Vitamin E zerstört. Dies ist mitunter ein weiterer Grund für eine unzureichende Zufuhr durch die Nahrung. Dank der weit verbreiteten modernen Kost, steigt der Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren (siehe Beitrag „Die drei Grundbausteine unserer Ernährung“ unter den Fetten) in der Nahrung vieler Menschen, was wiederum zu einem erhöhten Bedarf an Vitamin E führt.