Hopfen (Humulus lupulus)

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Der Hopfen blüht von Juli August. Er kommt in Erlenbrüchen, im Ufergebüsch, am Waldrand, im Auenwald, in Hecken, an Mauern und in Hopfenplantagen bis auf 1500 M. ü. M. vor. Der Hopfen wird 4 – 8 m hoch.

Signatur:

Der Hopfen klettert mit seinen Trieben an natürlichen Stützen empor und ist immer auf der Lauer, an passenden Hilfsmitteln hochzuschwingen. Dementsprechend ist er äusserst wachsam und behände. Hat er endlich die Höhe erreicht, beginnt er zu blühen und lässt seine zapfenartigen Gebilde wie bleierne Kugeln herunterhängen. Dieses Bild passt signaturenhaft zu schlaflosen Menschen, die vor lauter Wachsamkeit und Erregung die nächtliche Ruhe nicht finden können. Hat sich aber endlich nach Stunden der Schlaf eingestellt, bricht die geballte Energie zusammen, und die Betroffenen fallen in einen komatösen Schlaf, aus dem sie kaum mehr aufzuwecken sind.

Traditionelle Heilanwendungen:

  • Amenorrhö
  • Appetitlosigkeit infolge Neurasthenie
  • Einschlaf- und Durchschlafschwierigkeiten
  • Herzneurosen
  • Krampfhafte Verstopfung
  • Menstruationsstörungen durch seelische Verspannungen
  • Nervöse Magen-Darm-Beschwerden
  • Nervosität
  • Reizbarkeit
  • Schlafstörungen
  • Unruhe
  • Verspannungen
  • Wechseljahrbeschwerden mit Unruhe, Nervosität und Reizbarkeit