Quendel, Antibiotikum der armen Leute

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ROLAND VONTOBEL Text // WERNER MEIER Illustration

Langsam nähern sich die kalten Tage. Um gut geschützt durch den Winter zu kommen, sollte man erste Vorkehrungen treffen. Damit die stets präsenten Erkältungsviren und Bakterien abgewehrt werden können, ist ein gutes Immunsystem die Voraussetzung. Die Natur hat zum Schutz und zur Stärkung der Abwehr verschiedene Kräuter zu bieten. Ein hochwirksames und oft vergessenes Heilkraut ist der Quendel.

Der kleine Bodenkriecher wird auch wilder Thymian genannt und wächst am liebsten auf trockenen, besonnten Böden an Weg- und Waldrändern, im Gestein und an Felsen bis auf 4500 Meter über Meer. Wer in den Bergen wandert, dem fällt der wilde Thymian schnell durch seine rosa- bis purpurfarbenen Blüten auf, die grosse Flächen bedecken können. Auch Ameisen wissen intuitiv von den besonderen Heilkräften des Quendels und pflanzen ihn um ihre Bauten an. Scheint die Sonne, versprühen die Blüten heilkräftige Duftöle und schützen so die Ameisen vor Krankheiten. Der Quendel enthält sogenannte ätherische Duftöle, die antibiotisch wirken und Viren und Pilze in ihrer Kraft schwächen. Dies macht die Pflanze zu einem unentbehrlichen Helfer und Schützer für die ganze Familie.

Sind Sie anfällig für Schnupfen, Halsweh, Husten, Grippe etc., ist es jetzt wichtig, den Quendel präventiv jeden Tag einzunehmen. Dazu eignen sich täglich eine Tasse Quendeltee, Quendeltropfen oder noch einfacher, jeden Morgen 5 Tropfen Trifloris energetisierte Quendeltropfen. Eigene Erfahrungen und Erfahrungen mit unseren Patienten waren sehr überzeugend: Alle haben den Winter ohne oder nur mit banalen, leichten Erkältungen überstanden. Quendel kann auch als Kräuterbadezusatz für ein Vollbad benutzt werden. Ebenfalls helfen die Quendeldämpfe für Inhalationen.

Beugen Sie vor und nehmen Sie von Oktober bis ins Frühjahr täglich Quendel ein. Sie werden begeistert sein.