Pantothensäure

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Die Pan­to­then­säu­re ist auch bekannt unter dem Namen Vit­amin B5. Da es nicht sehr sta­bil ist, wird es in Nah­rungs­er­gän­zungs­mit­teln oft als Kal­zi­um­pan­to­thenat oder Pan­to­the­nol ein­ge­setzt. Bei­des kann der Kör­per leicht in Pan­to­then­säu­re umwandeln.

Wel­che Nah­rungs­mit­tel sind beson­ders reich an Pantothensäure?

Die Kalbs­le­ber ist das Nah­rungs­mit­tel mit dem höch­sten Anteil an Pan­to­then­säu­re. Dicht gefolgt von Erd­nüs­sen, gel­ben Erb­sen, Soja­boh­nen, Natur­reis, Was­ser­me­lo­ne und Brokkoli.

Wofür braucht der Kör­per Pantothensäure?

Das Coen­zym A wird im Kör­per sofort aus Pan­to­then­säu­re gebil­det. Dies ist deren akti­ve Form. Die­ses Coen­zym spielt eine wich­ti­ge Rol­le bei der Ener­gie­ge­win­nung in den Zel­len. Auch diver­se Neu­ro­trans­mit­ter („Boten­stof­fe“) wer­den mit Hil­fe der Pan­to­then­säu­re gebil­det. Cho­le­ste­rin, Ste­ro­id­hor­mo­ne, Geschlechts­hor­mo­ne sowie Vit­amin D kön­nen eben­falls dank Pan­to­then­säu­re gebil­det werden.

Wie kann ein Man­gel an Pan­to­then­säu­re entstehen?

Ein Man­gel die­ses Vit­amins ist eher sel­ten, da es in vie­len Lebens­mit­teln vor­kommt. Per­so­nen mit Leber­er­kran­kun­gen, radi­ka­len Diä­ten oder hohem Alko­hol­kon­sum nei­gen eher zu Man­gel­er­schei­nun­gen. Auch bei die­sem Vit­amin kommt es oft vor, dass auch ande­re B‑Vitamine zu wenig vor­han­den sind.

Der Tages­be­darf unter­schei­det sich auch hier von diver­sen Fak­to­ren wie der Ernäh­rungs­form, der aktu­el­len gesund­heit­li­chen Ver­fas­sung oder regel­mäs­si­ger Ein­nah­me bestimm­ter Medikamente.