Salbei (Salvia officinalis) und Muskatellersalbei (Salvia sclarea)

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Der Sal­bei blüht von Mai bis Juli. Er kommt im Mit­tel­meer­raum auf kalk­hal­ti­gen Stel­len der Küste und in den Mac­chien behei­ma­tet, vor allem an der Adria, in Süd­frank­reich, Ita­li­en und Grie­chen­land; wird auch im Kräu­ter­gar­ten ange­baut. Der Sal­bei wird 50 – 80 cm hoch.

Signa­tur:

Die Zwei­ge des Sal­beis wir­ken nach der kal­ten Jah­res­zeit aus­ge­dörrt, ver­fal­len, aus­ge­mer­gelt, ver­welkt und abge­stor­ben. Doch im Ein­zug der Früh­lings­wär­me erwacht die Pflan­ze zu neu­em Leben. Die dür­ren, grau­en Blät­ter begin­nen zu grü­nen, wobei der Strauch ein erfri­schen­des Duft­bu­kett ent­wickelt. Der Sal­bei sym­bo­li­siert damit sei­ne phy­si­sche und psy­chi­sche Rege­ne­ra­ti­ons­kraft auf den Menschen.

Tra­di­tio­nel­le Heilanwendungen:

  • Abstil­len
  • Ent­zün­dun­gen der Mund- und Rachenschleimhaut
  • Gastri­tis
  • Grip­pa­le Infekte
  • Katar­rhe der Atemwege
  • Lip­pen­her­pes
  • Nacht­schweiss
  • Schweiss­aus­brü­che in den Wechseljahren
  • Über­mäs­si­ges Schwitzen

Mus­ka­tel­ler­sal­bei (Sal­via sclarea)

Der Mus­ka­tel­ler­sal­bei ist für sen­si­ble Frau­en, deren Gefühls­ebe­ne abge­ho­ben ist (wenig Erd­ver­wur­ze­lung, sexu­el­le Überreizung/Nymphomanie) und die zu Amenor­rhö, unre­gel­mäs­si­ger Mens oder PMS-Beschwer­den nei­gen. Im glei­chen Sin­ne wirkt die Pflan­ze bei kli­mak­te­ri­schen Beschwer­den mit Schweiss­aus­brü­chen, Ner­vo­si­tät oder Schwä­che­zu­stän­den sowie Alko­hol- und Drogenmissbrauch.

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