Orthomolekulare Medizin – wenn die Ernährung nicht ausreicht

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„Nicht die Krank­heit, son­dern die Gesund­heit müs­sen wir pfle­gen!“ – Dr. Lothar Burgerstein
Die­ser Satz gewinnt je län­ger je mehr an Wich­tig­keit. Denn gera­de in Zei­ten wie die­sen ist es wich­tig, auf sei­ne Gesund­heit gut acht zu geben. Doch was braucht es für die Gesund­heit? Neben der Gene­tik, einer gesun­den Umwelt, einem gesun­den Umfeld sowie ein gesun­des sozia­les Netz­werk brau­chen wir zudem den rich­ti­gen „Treib­stoff“. Die­ser setzt sich wie folgt zusammen: 
  • Luft
  • Was­ser
  • Makro­nähr­stof­fe (Koh­len­hy­dra­te, Eiweis­se und Fet­te) sie­he auch:“ Die drei Grund­bau­stei­ne unse­rer Ernährung“
  • Mikro­nähr­stof­fe
Was sind Mikronährstoffe? Zu den Mikro­nähr­stof­fen zäh­len die Vit­ami­ne, Mine­ral­stof­fe, Spu­ren­ele­men­te, Ami­no­säu­ren, Fett­säu­ren und Enzy­me. Was bedeu­tet ortho­mo­le­ku­la­re Medi­zin (OM)? Ziel der OM ist es, die gute Gesund­heit zu erhal­ten oder Krank­hei­ten zu behan­deln, indem die Kon­zen­tra­ti­on der Sub­stan­zen, wel­che natür­li­cher­wei­se im mensch­li­chen Kör­per vor­kom­men, ver­än­dert wer­den. Wie mer­ke ich, dass bei mir eine Stö­rung des Mikro­nähr­stoff­haus­hal­tes vorliegt? In der 1. Pha­se bemerkt man oft gewis­se Lei­stungs­ein­bus­sen wie z. B. zuneh­men­de Müdig­keit oder lang­sa­me Rege­ne­ra­ti­ons­zeit. Han­delt man nicht bereits in der 1. Pha­se kommt es schlei­chend zur 2. Pha­se. Bei die­ser tau­chen all­täg­li­che Krank­heits­bil­der auf. Wie­so muss ich han­deln? Die­se „Vit­amin­ku­ren“ wer­den doch nur überbewertet. Lei­der wer­den zu die­sem The­ma immer wie­der nega­tiv Schlag­zei­len wie die­se gemacht: 1.) „Vit­amin-Prä­pa­ra­te“ sind wir­kungs­los. 2.) Es gibt kei­ne Stu­di­en dazu. 3.) Ein Über­mass an Vit­ami­nen kann schäd­lich sein. Doch ist da was dran? Ana­ly­sie­ren wir die­se Aus­sa­gen zusam­men und ver­glei­chen sie mit den Fak­ten: Fak­ten zur 1. Schlagzeile: 
  • Bio­che­mi­sche Funk­tio­nen und die Wir­kun­gen der Mikro­nähr­stof­fe beim Men­schen sind gut bekannt.
  • Bei allen Stoff­wech­sel­pro­zes­sen sind Mikro­nähr­stof­fe beteiligt.
  • Mikro­nähr­stof­fe sind wie ein­zel­ne Zahn­rä­der im System, allei­ne funk­tio­nie­ren sie nicht
  • Den bekann­te­sten Stoff­wech­sel­er­kran­kun­gen liegt oft auch eine Mikro­nähr­stoff­un­ter­ver­sor­gung zugrunde
Fak­ten zur 2. Schlagzeile: 
  • Posi­ti­ve, gute sowie aner­kann­te Stu­di­en zum The­ma Mikro­nähr­stof­fe gibt es immer mehr (bereits meh­re­re Hun­dert sind schon veröffentlicht)
  • Die Daten­la­ge wird von Jahr zu Jahr noch bes­ser, da das Inter­es­se dar­an ste­tig wächst
  • Wird das jeweils auch in den nega­ti­ven Schlag­zei­len erwähnt?
Fak­ten zur 3. Schlagzeile: 
  • Wel­che seriö­se Fach­be­ra­tung hat eine Über­do­sie­rung zum Ziel? Das kann kaum das Ziel einer Fach­per­son sein.
  • Das BLV (Bun­des­amt für Lebens­mit­tel­si­cher­heit und Vete­ri­när­we­sen) ist als Kon­troll­organ im Ein­satz, damit es eben nicht zu einer Über­ver­sor­gung kommt.
Nah­rungs­er­gän­zungs­mit­tel sind kein Ersatz für eine abwechs­lungs­rei­che und aus­ge­wo­ge­ne Ernäh­rung und eine gesun­de Lebensweise.
Die­sen Satz haben sicher vie­le schon gele­sen. Dem ist auch so, doch wie man hier Was ist gesun­de Ernäh­rung? lesen kann, gibt es lei­der vie­le Fak­to­ren, wel­che unse­re Lebens­mit­tel in Bezug auf die Nähr­stoff­qua­li­tät und Nähr­stoff­quan­ti­tät nega­tiv beein­flus­sen. Zudem ist unser heu­ti­ger Lebens­stil für unse­ren Kör­per tag­täg­lich eine Her­aus­for­de­rung, wel­che er mit dem „übli­chen Bedarf“ an Mikro­nähr­stof­fen kaum mehr decken kann. Wel­che Fak­to­ren beein­flus­sen mei­nen indi­vi­du­el­len Mikronährstoffbedarf?
  • Lebens­pha­sen (Wachs­tum, Schwan­ger­schaft, Still­zeit, Alterungsprozess)
  • Ruck­sack (unse­re Gene und unser Geschlecht)
  • Lebens­stil (Bewe­gung, Kör­per­ge­wicht, Ernäh­rung, Alko­hol­kon­sum, Medi­ka­men­ten­ein­nah­me, Rau­chen, Drogen)
Wie Sie sehen, ist die Ermitt­lung Ihres indi­vi­du­el­len Mikro­nähr­stoff­be­darfs eine kom­ple­xe Sache. Selb­stän­dig irgend­wel­che schein­ba­ren „harm­lo­sen“ Nah­rungs­er­gän­zungs­mit­tel ein­zu­neh­men soll nicht unter­schätzt wer­den! Wenn Sie Fra­gen zu die­sem The­ma haben, zögern Sie nicht und kom­men Sie bei uns in der Dro­ge­rie vor­bei. Wir bera­ten Sie ger­ne aus­führ­lich zu die­sem Thema. 

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