Den Organismus entsäuern

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ROLAND VONTOBEL Text // WERNER MEIER Illustration

In der west­li­chen Welt sind fast alle Men­schen mehr oder weni­ger stark über­säu­ert. Die Mei­sten essen falsch, dabei ist «rich­ti­ges» Essen der Schlüs­sel zur Gesund­heit und zur Regu­lie­rung des Säu­re-Basen-Gleich­ge­wichts. Ob Sie über­säu­ert sind, lässt sich mühe­los anhand des Urin-pH-Werts bestim­men, Test­stäb­chen gibt es in Dro­ge­rie oder Apo­the­ke. Dazu mes­sen sie wäh­rend einer Woche drei­mal täg­lich zur glei­chen Zeit den Urin-pH-Wert. Am Mor­gen soll­te erst der zwei­te Urin zur Kon­trol­le zuge­zo­gen wer­den, weil der Kör­per mit dem Nach­tu­rin vie­le Säu­ren aus­schei­det, wel­che den Mess­wert ver­fäl­schen. Nor­mal­wer­te soll­ten zwi­schen 7 bis 7,5 lie­gen, aber auch hier scha­det eine Ent­säue­rungs­kur für vier Wochen nicht. pH-Wer­te über 7,5 müs­sen nicht behan­delt werden.

Über­schüs­si­ge Säu­ren, die nicht durch Basen gepuf­fert wer­den, lagern sich als Schlacken im Gewe­be ab. Dadurch wer­den Sauer­stoff­austausch und Zell­funk­tio­nen behin­dert. Schmerz­haf­te Ent­zün­dun­gen kön­nen die Fol­ge sein, der Orga­nis­mus wird geschä­digt. Fol­gen­de Sym­pto­me sind Zei­chen der Über­säue­rung: Kopf­schmer­zen, Haar­aus­fall, Kari­es, Bron­chi­tis und Asth­ma, Sod­bren­nen, Reiz­darm, Harn­we­gent­zün­dun­gen, Geni­tal­pil­ze, extre­mes Schwit­zen, brü­chi­ge Nägel, Gelenk­schmer­zen, Mus­kel­rheu­ma, Fibro­my­al­gie, Osteo­po­ro­se, Neur­al­gien, Reiz­bar­keit, schlech­ter Schlaf, schlech­te Lau­ne und Schwä­chung der Abwehr­kraft. Unse­re Ernäh­rung soll zu 80 Pro­zent basen­bil­den­de Nah­rungs­mit­tel ent­hal­ten. Reich an basen­bil­den­den Mine­ra­li­en sind Kar­tof­feln, grü­nes Gemü­se (aus­ser Lauch, Spar­gel, Rosen­kohl, Spi­nat), far­bi­ges Gemü­se wie Karot­ten, Ran­den, Rot­kraut, Toma­ten (nicht zu viel), Spros­sen und Spei­se­pil­ze. Auch Bana­nen, Melo­nen, Bir­nen, Mar­ro­ni, Dörr­früch­te (aus­ser Apri­ko­sen), Man­deln, stil­les Was­ser und Gemü­se­säf­te, fri­sche Mol­ke, Schaf- und Zie­gen­milch und abge­tropf­ter Quark begün­sti­gen die Basen­bil­dung. Auf säu­re­bil­den­de Lebens­mit­tel ent­fal­len 20 Pro­zent, sie soll­ten voll­wer­tig und bio­lo­gisch sein.

Zur Unter­stüt­zung der Ent­säue­rung des Orga­nis­mus emp­feh­le ich ein Basen­pul­ver in Pul­ver- oder Tablet­ten­form, täg­lich 1 Liter basi­schen Kräu­ter­tee, 2 Liter stil­les Was­ser und 3 x 5 Trif­loris Ber­be­rit­zen­trop­fen. Die Ber­be­rit­ze ist die wirk­sam­ste Heil­pflan­ze zur Ent­säue­rung. Atmen Sie gut durch und schau­en Sie, dass die Haut durch Schwit­zen (Sport, Voll­bä­der, Sau­na) ent­säu­ern kann.

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