Goldmohn für Ruhe und Entspannung

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ROLAND VONTOBEL Text // WERNER MEIER Illustration

Der kali­for­ni­sche Mohn wird auch Gold­mohn genannt, weil er im Früh­jahr mit sei­nen gold­gel­ben Blü­ten gan­ze Fel­der in gol­de­nes Licht ver­wan­delt. Ursprüng­lich aus Kali­for­ni­en stam­mend, hat er sich auch in Euro­pa ange­sie­delt. Die India­ner genos­sen sei­ne Blät­ter als gekoch­tes Gemü­se oder ver­wen­de­ten sie gegen Koli­ken und Zahnschmerzen.


Die­se ein­jäh­ri­ge Pflan­ze formt einen klei­nen Busch mit typi­schen Mohn­blü­ten, die aber nicht rot, son­dern gold­gelb leuch­ten. Blü­te­zeit ist von Mai bis Sep­tem­ber, und jeden Abend schliesst der Mohn sei­ne Blü­ten­blät­ter und bil­det eine spit­ze Blü­te in Form einer Schlaf­müt­ze. Die­ses Aus­se­hen gab Hin­wei­se zur Ver­wen­dung als Schlafmittel.

Der kali­for­ni­sche Mohn ent­hält ver­schie­de­ne Wirk­stof­fe wie Alka­lo­ide, Fla­vo­no­ide und ande­re, aber kei­ne Rausch­mit­tel und
macht auch nicht abhän­gig. Die Pflan­zen­in­halts­stof­fe haben eine beru­hi­gen­de Wir­kung und ver­hel­fen zu schnel­le­rem Ein­schla­fen. Eben­falls ver­bes­sern sich Schlaf­qua­li­tät und Schlaf­dau­er, und die Mus­ku­la­tur kann sich bes­ser ent­span­nen. Der gan­ze Kör­per lockert sich und Krämp­fe in Magen-Darm, Gal­le, Kopf und Rücken lösen sich. Das fein­stoff­li­che Poten­zi­al wirkt har­mo­ni­sie­rend und ent­span­nend auf das Gefühls­le­ben. Es festigt die Psy­che und för­dert die Bereit­schaft zu einer gesun­den Spiritualität.

Kali­for­ni­schen Mohn erhal­ten Sie in Form von Trop­fen in Natur­arzt­pra­xen
oder Dro­ge­rien. Die Ein­nah­me erfolgt vor dem Ein­schla­fen oder zur Beru­hi­gung über den Tag ver­teilt. Die Ein­nah­me
soll­te eini­ge Wochen dau­ern, um einen nor­ma­len Schlafrhyth­mus zu festi­gen. Danach kann ohne Ent­zugs­er­schei­nun­gen wie­der auf­ge­hört werden.

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