Harnsäure als Ursache für Gelenk‑, Muskel- und Magenprobleme

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ROLAND VONTOBEL Text // WERNER MEIER Illustration

Übli­cher­wei­se wer­den Gelenk- oder Mus­kel­schmer­zen, Ver­schlei­mun­gen und Magen­be­schwer­den – bezie­hungs­wei­se deren Ursa­chen – gezielt mit Schmerz­mit­teln, Cor­ti­son, Immun­hem­mern, Sal­ben, schleim­lö­sen­den Pil­len, Säu­reblockern oder even­tu­ell mit Anti­bio­ti­ka behan­delt. Dabei kann es zeit­wei­se zu einer Lin­de­rung kom­men. Häu­fig hei­len die Beschwer­den aller­dings nicht ganz aus, son­dern flam­men immer wie­der auf.

In die­sem Fall ist es sinn­voll, den Ursa­chen der Beschwer­den auf den Grund zu gehen. Unser Kör­per hat nor­ma­ler­wei­se eine Tem­pe­ra­tur von rund 37 Grad. Trin­ken wir zu vie­le kal­te Geträn­ke, set­zen wir uns zu lan­ge auf kal­te Bän­ke, tra­gen wir durch­näss­te Klei­der oder zie­hen wir uns zu wenig warm an, wer­den Nie­ren und Bla­se so viel Wär­me ent­zo­gen, dass sie ihre Arbeit nicht mehr rich­tig aus­füh­ren kön­nen. Die Fol­ge ist eine Anhäu­fung von Harn­säu­re im Kör­per. Die­se kann vie­le Krank­hei­ten auslösen.

Lagert sich Harn­säu­re in den Lun­gen ab, ent­steht ein ver­schleim­ter Bron­chi­al- oder Reiz­hu­sten, Asth­ma oder gar eine Lun­gen­ent­zün­dung. In der Regel reagiert das schwäch­ste Organ mit Stö­run­gen,
bei­spiels­wei­se der Magen mit Magen­schmerz, Magen­bren­nen, einem Magen­ge­schwür oder Appe­tit­lo­sig­keit. In ande­ren Fäl­len greift die Säu­re Mus­keln und Gelen­ke an: Gelenks- und Mus­kel­ent­zün­dun­gen sind das Resul­tat. Es ist des­halb wich­tig und auch rich­tig, die Ursa­che zu bekämp­fen und nicht in erster Linie die Sym­pto­me wie die unter­kühl­ten Nie­ren und die unter­kühl­te Bla­se zu kurieren.

Das geschieht wir­kungs­voll durch die Ein­nah­me von Nie­ren­tee, durch äus­se­res Ein­rei­ben von wär­men­den Sal­ben wie Api­venin Bie­nen­gift­sal­be oder Anti­rheu­ma­li­ni­ment in der Nie­ren­ge­gend. Auch wär­men­de Fuss­bä­der mit Senf­mehl oder Heu­blu­men beschleu­ni­gen den Hei­lungs­pro­zess. Bei Magen­be­schwer­den hilft die Ein­nah­me von Wachol­der­bee­ren, täg­lich 3 x 10 Bee­ren über eine gewis­se Zeit.


Sind Sie auf der rich­ti­gen Fähr­te, soll­te es Ihnen nach eini­gen Tagen schon viel bes­ser gehen.

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