Heilende Kurkuma

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ROLAND VONTOBEL Text // WERNER MEIER Illustration

Kur­ku­ma, auf Deutsch Gelb­wurz, ist eine krau­ti­ge, aus­dau­ern­de Pflan­ze aus der Fami­lie der Ing­wer­ge­wäch­se. Die Pflan­ze gedeiht nur im tro­pi­schen Kli­ma (Asi­en, Afri­ka, Antil­len) und ver­trägt kei­nen Frost. Die Ern­te des heil­kräf­ti­gen Wur­zel­stocks erfolgt acht bis zehn Mona­te nach dem Anpflan­zen. Vor allem in Asi­en, wo die Gelb­wurz seit Jahr­tau­sen­den bekannt ist, wird sie nicht nur als Gewürz‑, son­dern auch als Heil­pflan­ze ver­wen­det. Zusam­men
mit Kori­an­der, Zimt, Cayenne­pfef­fer, Nel­ke und Mus­kat ist Kur­ku­ma Bestand­teil jedes Cur­rys. Die Gelb­wurz ist auch ein
belieb­ter Lebens­mit­tel­farb­stoff für Senf, Käse­sor­ten und Konditorerzeugnisse.

Wäh­rend der Erfor­schung der wirk­sa­men Inhalts­stof­fe erkann­te man schnell das gesund­heits­för­dern­de Poten­zi­al der Kur­ku­ma. Posi­tiv wirkt die Gelb­wurz auf Leber und Gal­le, indem sie die Fett­ver­dau­ung und den Gal­len­fluss anregt. Sie nor­ma­li­siert und ver­bes­sert auch den Appe­tit. Eben­falls wird der Leber­schutz erhöht, und eine geschwäch­te, ange­grif­fe­ne Leber kann sich wie­der erho­len. Das gute Cho­le­ste­rin wird erhöht und das schlech­te Cho­le­ste­rin gesenkt. Herz-Kreis­lauf und Arte­ri­en wer­den durch die tie­fe­ren Cho­le­ste­rin­wer­te geschützt: Kur­ku­ma hat einen regu­lie­ren­den Ein­fluss auf Blut­druck und Durchblutungsstörungen.

Meh­re­re Inhalts­stof­fe der Gelb­wurz wir­ken stark ent­zün­dungs­hem­mend, die Pflan­ze kommt des­halb auch bei chro­ni­schen Ent­zün­dun­gen zur Anwen­dung. Bei Gelenk­s­ent­zün­dun­gen wie Arthri­tis bei­spiels­wei­se, aber auch bei Arthro­se oder schmerz­haf­ten Polymy­al­gien wer­den Kur­kum­akap­seln mit Erfolg ein­ge­setzt. Dabei ist Kur­ku­ma sehr gut ver­träg­lich und schützt auch den Magen-Darm­trakt vor Rei­zun­gen und Ent­zün­dun­gen. Nor­ma­les Kur­kuma­pul­ver im Essen kann nur beschränkt ins Blut auf­ge­nom­men wer­den, des­halb wird es für Heil­zwecke auf­ge­schlos­sen und in Kap­sel­form ange­bo­ten. Je nach Ent­zün­dungs­stär­ke sind ein- bis drei­mal täg­lich zwei Kap­seln emp­foh­len. Die Kom­bi­na­ti­on mit Methyl­sul­f­onyl­me­than (MSM) ver­stärkt die Heil­wir­kung von Kur­ku­ma. Machen Sie einen Ver­such, um Ihre Gesund­heit zu erhal­ten oder wiederzuerlangen.

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