Mittag- und Abendessen gestalten

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ROLAND VONTOBEL Text // WERNER MEIER Illustration

Das gesun­de Früh­stück hat bis zum Mit­tag gut gesät­tigt und für gute Kon­zen­tra­ti­on gesorgt. Jetzt gegen Mit­tag sind Sie wie­der rich­tig hung­rig, und es ist Zeit für eine gute Mahl­zeit. Ich emp­feh­le Ihnen, zuerst einen gemisch­ten Salat mit einer selbst zube­rei­te­ten Salat­sau­ce zu essen. Ver­wen­den Sie dazu Oli­ven­öl und Apfel­es­sig. Als Haupt­gang gibt es tie­ri­sches oder pflanz­li­ches Eiweiss wie Fleisch, Ei, Käse, Hül­sen­früch­te oder Fisch mit Reis, Teig­wa­ren oder Kar­tof­feln. Dazu kön­nen Sie Gemü­se ser­vie­ren, aber nicht zu weich gekocht. Neh­men Sie sich zum Essen und Kau­en genü­gend Zeit. Nach dem Essen gön­nen Sie sich einen guten Kaf­fee oder machen einen Spa­zier­gang. Auch ein kur­zes Schläf­chen kann erfrischen.

Fit und satt mei­stern Sie nun den Nach­mit­tag. Taucht ein klei­ner Hun­ger auf, kön­nen Sie einen Grape­fruit­saft trin­ken oder einen Tel­ler Hafer­flocken pur oder mit Bana­nen und Zimt und Rahm ver­fei­nert genies­sen. Trin­ken Sie auch immer wie­der Tee oder Was­ser. Neu­tra­le Tees für jeden Tag sind zum Bei­spiel Fen­chel­tee, Lin­den­blü­ten­tee, Grün­tee, Früch­te­tee oder Rot­busch­tee. Gegen Abend keh­ren Sie von der Arbeit zurück und haben Hun­ger. Der erfolg­rei­che näch­ste Tag beginnt mit dem rich­ti­gen Abend­essen. Das wert­voll­ste Menü ist ein Tel­ler gekoch­tes Gemü­se. Dabei soll­te das frisch gerü­ste­te Gemü­se in einer Pfan­ne zuge­deckt ohne Was­ser, also im eige­nen Saft, gegart wer­den. Wür­zen Sie es, fügen Sie Kräu­ter bei und etwas But­ter oben aufs Gemü­se. Zusam­men mit einer Schei­be Din­kel­brot haben Sie nun ein leich­tes, nahr­haf­tes Abend­essen. Eben­falls geeig­net sind zum Bei­spiel eine Gemü­se­sup­pe, ein Reis­ge­richt, auch mit Fisch, Lin­sen oder Lin­sen­sup­pe oder eine Kar­tof­fel-/Po­len­tar­ö­sti. Sala­te oder rohes Gemü­se am Abend kön­nen von unse­rer Magen­säu­re nicht mehr rich­tig auf­ge­schlos­sen wer­den und soll­te daher bes­ser am Mit­tag geges­sen werden.

Nach der nicht zu üppi­gen Abend­mahl­zeit ver­bleibt genug Ener­gie, um noch dies oder das zu unter­neh­men oder zu erle­di­gen oder einen Abend­spa­zier­gang zu machen. Wenn bei Ihnen kurz vor dem Schla­fen­ge­hen ein klei­ner Hun­ger ent­steht, ist das nor­mal. Stil­len Sie ihn mit einer Essig­gur­ke, etwas Din­kel­brot oder wenig dunk­ler Scho­ko­la­de. Jetzt wün­sche ich Ihnen eine gute Nacht und mor­gen einen ener­gie­ge­la­de­nen Tag.

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