Nierenstärkung

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ROLAND VONTOBEL Text // WERNER MEIER Illustration

Die Nie­ren sind ein wich­ti­ges Rei­ni­gungs­or­gan unse­res Kör­pers, sie son­dern mit dem Urin Harn­säu­re und Harn­stoff ab. Eben­falls muss die Nie­re abge­bau­te Medi­ka­men­ten­rück­stän­de von der Leber aus­schei­den, und auch der Was­ser­haus­halt und das Gleich­ge­wicht des Salz­haus­hal­tes wer­den durch die Nie­ren gere­gelt. Durch die Aus­schei­dung von Sal­zen regu­lie­ren sie auch den Druck der Kör­per­flüs­sig­kei­ten und des Blu­tes, und zu guter Letzt gleicht die Nie­re den Säu­re-Basen-Haus­halt durch Bil­dung ent­spre­chen­der Sal­ze aus.

Die Nie­ren erfül­len die­se viel­fäl­ti­gen Auf­ga­ben ohne viel Beach­tung. Erst wenn Beschwer­den auf­tre­ten, wird uns die immense Arbeits­lei­stung der Nie­ren bewusst. Sol­che Beschwer­den kön­nen zu viel Harn­säu­re mit Gelenk­be­schwer­den oder Was­ser­an­samm­lun­gen im Gewe­be oder in den Bei­nen sein. Auch wenn der Blut­druck steigt oder die Haut mit Aus­schlä­gen und Juck­reiz reagiert, lässt das auf Pro­ble­me mit der Nie­re schliessen.

Aus die­sem Grun­de soll­ten wir ein- bis zwei­mal jähr­lich die Nie­ren stär­ken. Vie­le Per­so­nen lei­den näm­lich nur des­we­gen an Nie­ren­stö­run­gen, weil sie zu wenig trin­ken. Die nor­ma­le Flüs­sig­keits­zu­fuhr eines Erwach­se­nen beträgt 1,5 bis 2 Liter pro Tag. Am besten eig­net sich Was­ser und 0,5 Liter Nie­ren­tee. Nie­ren­tees ent­hal­ten Bir­ken­blät­ter, Brennnes­sel­blät­ter, Zinn­kraut­blät­ter, Gold­ru­te, Him­beer­blät­ter und Hage­but­ten. Brü­hen Sie täg­lich einen Ess­löf­fel die­ser Mischung mit 0,5 Liter heis­sem Was­ser auf, las­sen Sie den Tee zehn Minu­ten zie­hen und trin­ken Sie ihn noch heiss. Auch Nie­ren­trop­fen aus Bir­ken­blät­ter­tink­tur, Brennnes­sel­blät­ter­tink­tur, Zinn­kraut­tink­tur und Gold­ruten­tink­tur unter­stüt­zen die Nie­ren­stär­kung. Davon neh­men Sie drei­mal täg­lich 20 Trop­fen. Redu­zie­ren Sie wäh­rend der Kur den Salz­kon­sum, indem Sie mit Kräu­tern wür­zen. Auch Kaf­fee und Alko­hol soll weg­ge­las­sen oder zumin­dest redu­ziert wer­den. Essen Sie leicht­ver­dau­li­che Spei­sen wie Gemü­se, Sala­te und Roh­kost. Die Nie­re kann eben­falls durch eine gute Haut­at­mung und Schwit­zen ent­la­stet wer­den. Neh­men Sie dafür zwei­mal wöchent­lich abends ein Heu­blu­men­voll­bad. Die Kur soll­te vier Wochen dau­ern. Die Nie­ren wer­den es Ihnen durch ein gutes Kör­per­ge­fühl vol­ler Ener­gie danken.

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