Schlüsselblume gegen Schlaflosigkeit

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ROLAND VONTOBEL Text // WERNER MEIER Illustration

Schlaf­stö­run­gen betref­fen uns alle mehr oder weni­ger oft. Die Schul­me­di­zin ver­schreibt nach Abklä­rung der Ursa­chen sehr oft Schlaf­ta­blet­ten. Die­se hel­fen zuver­läs­sig und schnell, füh­ren aber nach kur­zer Zeit zur Abhän­gig­keit. Hier führt die Natur­heil­kun­de oft wie­der zur Nor­ma­li­tät und einem Leben ohne Medi­ka­men­ten­ein­nah­me zurück. Beach­ten Sie auch den Vers zum guten Schla­fen aus dem Kräu­ter­buch von Bru­no Von­ar­burg: «Willst du in der Nacht gut ruhn, gib dem Magen nichts zu tun. Liegst des Nachts du auf dem Rücken, ist der Schlaf voll böser Tücken. Willst du gut gebet­tet sein, schlaf auf der rech­ten Sei­te ein. Wer auf der lin­ken Sei­te ruht, dem Her­zen oft Gewalt antut. Glaub
mir, jeder der gut schlief, lag zu hoch nicht, noch zu tief. Legst du die Hand untern Kopf, packt der Traum­gott dich beim Schopf. Legst das Kis­sen untern Hals, träumst du schreck­lich jeden­falls. Zuviel Käl­te, zuviel Hit­ze, sind dem Schlä­fer wenig nüt­ze. Willst du füh­len dich gebor­gen, den­ke nicht an heut und mor­gen. Wer auch tau­send Sor­gen hät­te, kei­ne nehm er mit zu Bette.»

In der Sprech­stun­de gilt es die Grün­de für die Schlaf­stö­run­gen her­aus­zu­fin­den, und die ent­spre­chen­den Kräu­ter als Tee oder Tink­tu­ren zu ver­schrei­ben. Per­so­nen, die als Fol­ge von Ein- und Durch­schlaf­stö­run­gen den natür­li­chen Schlafrhyth­mus ver­lo­ren haben, fin­den im kali­for­ni­schen Mohn Hil­fe. Ande­re wie­der­um, die den Gedan­ken­fluss nicht stop­pen kön­nen, brau­chen ener­ge­ti­sier­ten Bal­dri­an (Trif­loris). Ziel­stre­bi­ge, über­ar­bei­te­te Men­schen, die erschöpft sind und trotz­dem nicht schla­fen kön­nen, fin­den Abhil­fe in Hop­f­en­trop­fen. Für jeder­mann eig­net sich die Schlüs­sel­blu­me aus­ge­zeich­net. Die­se fröh­li­che Früh­jahrs­pflan­ze kann län­ge­re Zeit als wohl­rie­chen­der Tee getrun­ken wer­den, ver­leiht ein posi­ti­ves Gefühl und kräf­tigt unse­ren Kör­per. Natür­lich kann sie auch als Pflan­zen­tink­tur oder noch bes­ser als ener­ge­ti­sier­te Blü­ten­es­senz vor dem Schla­fen ein­ge­nom­men wer­den. Vor allem die wohl­rie­chen­den Blü­ten beru­hi­gen,
die ande­ren Pflan­zen­be­stand­tei­le wie Wur­zeln und Blät­ter hel­fen auch gegen Rheumabeschwerden.

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